Große Vorfreude auf den DTM-Titel-Showdown in Hockenheim
- Das DTM-Saisonfinale 2026 steigt vom 9. bis 11. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg
- Hochspannung für die Fans: GT3-Boliden von acht Marken und einige der besten GT-Piloten der Welt kämpfen um den Titel
- Attraktives, abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie mit viel Unterhaltung
Wenn eine spannende, abwechslungsreiche Motorsport-Saison auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg auf die Zielgerade einbiegt, ist die Traditionsrennstrecke vor den Toren Heidelbergs traditionell Schauplatz des Saisonfinales einer der bedeutendsten Rennserien Europas: Bereits zum 30. Mal kürt die DTM ihren Champion auf dem 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs. Und nachdem sechs von acht Saisonveranstaltungen gefahren sind, ist es keine gewagte Prognose, am Finalwochenende vom 9. bis 11. Oktober in der Spargel-Metropole einen Showdown vom Feinsten zu erwarten. Ganz nach dem Beispiel des Vorjahres, als sich Porsche-Werksfahrer Ayhancan Güven wenige Meter vor der letzten Zielflagge des Jahres mit einem atemberaubenden Überholmanöver in der Sachs-Kurve die Meisterkrone sicherte.
Die Ausgangslage in der Saison 2026 ist völlig offen. Rechnerisch haben noch 15 Rennfahrer die Chance, in die Fußstapfen des ersten türkischen DTM-Champions der Geschichte zu treten. In der Zwischenwertung führt Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team Winward nur einen Punkt vor Thomas Preining im Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing.
Die Leistungsdichte in der DTM ist einmal mehr enorm: Nicht weniger als acht verschiedene Fahrer kreuzten die Zielflagge bei einem der 16 bisherigen Saisonrennen als Erster. Der Einzige, dem dies mehr als zwei Mal gelang, ist Matteo Cairoli im Ferrari 496 GT3 von Emil Frey Racing. Weil den drei Siegen aber auch einige magere Punktausbeuten gegenüberstehen, liegt der Italiener dennoch “nur” auf Tabellenrang sechs. Das Gegenbeispiel ist Lucas Auer (Mercedes-AMG GT3 / Landgraf Motorsport). Der zweimalige DTM-Vizemeister aus Österreich gewann in der laufenden Saison noch kein Rennen, fuhr aber viermal aufs Podest sowie siebenmal in die Top 5 und wird damit in der Gesamtwertung aussichtsreich auf Platz vier geführt. Was zeigt, dass Konstanz in der DTM der Schlüssel zum Erfolg ist.
Und dies ist wahrlich keine einfache Aufgabe, denn die Ausgeglichenheit im Feld ist enorm. Die rund 550 PS starken GT3-Boliden von Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden von einigen der besten GT-Piloten auf diesem Globus pilotiert. In den meisten Fällen liegen die 21 Rennwagen im Qualifikationstraining innerhalb von einer Sekunde, eine Zehntelsekunde Differenz kann mitunter zwei Startreihen ausmachen. Und auch in den Rennen, in denen Pflicht-Boxenstopps mit Reifenwechsel – einer im Samstags- und zwei im Sonntagsrennen – für zusätzliche Würze sorgen, bleibt das Feld in der Regel dicht zusammen. Gekämpft wird um jeden Zentimeter – gerne auch einmal auf Kosten eines Rückspiegels. Und speziell der Hockenheimring mit seinem abwechslungsreichen Mix aus schnellen Passagen und langsamen Ecken ist prädestiniert für packende Zweikämpfe und Überholmanöver am absoluten Limit.
Die Titelentscheidung verspricht also einmal mehr, ein echter Krimi zu werden. Doch aufgepasst: Während das Samstagsrennen wie immer um 13.30 Uhr gestartet wird, erlischt die Ampel tags darauf aus dramaturgischen Gründen erst um 16.30 Uhr. Nach der Zieldurchfahrt wird der Start/Ziel-Bereich geöffnet, damit die Rennfans die Sieger- und Meisterehrung aus der ersten Reihe miterleben können.
Spannendes Rahmenprogramm mit viel Unterhaltung
Vom anspruchsvollen Layout des Grand-Prix-Kurses profitieren natürlich nicht nur die DTM, sondern auch deren Rahmenserien, die wie immer für jede Menge Action auf der Strecke sorgen. Je zwei Rennläufe des ADAC GT Masters, der ADAC GT4 Germany, des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland sowie des neuen BMW M2 Cup liefern den Fans an der Strecke an beiden Renntagen ganztägiges Spektakel. Zudem lockt die DTM Fan Zone mit vielfältigem Unterhaltungsangebot, Interviews, Show, Musik, Autogrammstunden mit den Rennfahrern und vielem mehr. Und falls die jüngsten Fans eine Pause von der Rennaction brauchen, hilft ein Sprung ins Bällebad.
Zu einem familienfreundlichen Programm gehören auch familienfreundliche Eintrittspreise. Wer nur am Freitag einmal schnuppern möchte, kann das für 15 Euro (Erwachsene) tun. Die Tageskarten für Samstag und Sonntag inklusive Fahrerlager-Zutritt beginnen bei 49 Euro, das günstigste Wochenend-Ticket gibt’s schon für 69 Euro. Karten und weitere Infos sind über die offizielle Website www.dtm.com erhältlich.
Bild Copyright: Gruppe C Photography / ADAC Motorsport