Sechskampf um den DTM-Titel 2026 auf dem Hockenheimring

An dieser Stelle sei nochmals auf den geänderten Zeitplan am Sonntag hingewiesen. Während das Samstagsrennen wie immer um 13.30 Uhr gestartet wird, erlischt die Startampel tags darauf erst um 16.30 Uhr. Nach der Zieldurchfahrt wird der Start/Ziel-Bereich geöffnet, damit die Rennfans die Sieger- und Meisterehrung aus der ersten Reihe miterleben können.

Heißes Duell im Kampf um die “Road to DTM”-Wertung
Spannung herrscht auch in den DTM-Rahmenrennserien, die allesamt in Hockenheim noch ihre Meister krönen. Im ADAC GT Masters, in dem am Samstag und Sonntag ebenfalls je ein einstündiges Rennen ausgetragen werden, in dem sich aber zwei Fahrer einen GT3-Boliden teilen, läuft alles auf ein hartes Titelduell zwischen zwei Fahrzeugbesatzungen hinaus: Leyton Fourie und Tim Zimmermann gehen im BMW M4 GT3 EVO von FK Performance Motorsport als Tabellenführende ins Finale. Das australisch-deutsche Duo weist allerdings nur fünf Punkte Vorsprung auf Felix Hirsiger und Finn Zulauf im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 des Liqui Moly Team Engstler Motorsport auf.

Mindestens ebenso spannend ist der Ausgang der “Road to DTM”, in der Fourie mit nur sieben Punkten Vorsprung auf Zulauf führt. Beide haben damit beste Chancen, in die Fußstapfen von Finn Wiebelhaus zu treten. Der 20-Jährige entschied die Wertung im Vorjahr für sich, sicherte sich damit entscheidende finanzielle Unterstützung für den Aufstieg in die DTM und sorgt in diesem Jahr im Ford Mustang GT3 des HRT-Teams in Deutschlands Vorzeige-Rennserie für Furore.

Drei Rennen in der ADAC GT4 Germany
In der ADAC GT4 Germany können die Fans im Hockenheimer Motodrom sogar drei Ein-Stunden-Rennen erleben. Die Verantwortlichen konnten am Samstag trotz des engen Zeitplans einen Ersatzlauf für das abgesagte Sonntagsrennen auf dem Sachsenring unterbringen. Auch in dieser Serie ist der Ausgang der Meisterschaft noch völlig offen. Sogar drei Teams haben noch exzellente Titelchancen. Das australisch-deutsche Duo Lachlan Robinson/Denny Berndt führt im Porsche 718 Cayman GT4 RS CS von AVIA W&S Motorsport nur fünf Zähler vor Jan-Philipp Springob und Philipp Gogollok im Aston Martin GT4 EVO von COSY Racing by ESM. Und wiederum nur drei Zähler dahinter lauert mit dem Italiener Gabriele Piana und dem Finnen Benjamin Sylvestersson (BMW M4 GT4 EVO/FK Performance Motorsport) ein Duo, in dem zumindest Piana als GT4-Champion von 2023 genau weiß, wie man einen Titel-Showdown für sich entscheidet.

Vierkampf im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland
Völlig offen ist auch der Ausgang im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Den führenden Südafrikaner Keagan Masters (Proton Competition) und den niederländischen Porsche-Junior Flynt Schuring (Schumacher CLRT), der bereits den Titel im Porsche Mobil 1 Supercup 2026 für sich entschieden hat, trennen lediglich sieben Punkte. Und auch die beiden Deutschen Alexander Tauscher (Target) und Theo Oeverhaus (ID Racing) liegen mit 24 beziehungsweise 27 Zählern Rückstand auf Masters und 50 in den beiden Rennen zu vergebenden Punkten noch in Schlagdistanz. In der ProAm-Wertung führt Michael Essmann (Team 75 Bernhard) elf Punkte vor Sören Spreng (GP Elite), und bei den Rookies hat der Luxemburger Chester Kieffer (Schumacher CLRT) ebenso viel Vorsprung auf den Niederländer Sam Jongejan (Team 75 Bernhard). Für jede Menge Spannung ist also gesorgt. Zumal Hockenheim-Kenner wissen: Wenn mehr als 30 der rund 525 PS starken, von ihren Piloten herzhaft bewegten Porsche 911 Cup mit ihrem herrlichen Sound von der Leine gelassen werden, bebt das altehrwürdige Motodrom.

Etwas klarer sieht die Sache derweil im BMW M2 Cup aus. Michael Schrey geht mit 40,5 Punkten Vorsprung auf Christopher Holst in die letzten beiden Rennen des neuen Münchner Markenpokals.

Vielfältige Unterhaltung in der DTM Fan Zone
Ist allein das Programm auf der Rennstrecke allemal einen Besuch auf dem Hockenheimring wert, wird auch abseits des Asphalts in der DTM Fan Zone ein buntes Unterhaltungsangebot mit Musik, Shows, Interviews, Autogrammstunden und vielem mehr geboten. Und das wie immer zu familienfreundlichen Eintrittspreisen. Wer nur am Freitag einmal schnuppern möchte, kann das für 15 Euro (Erwachsene) tun. Die Tageskarten für Samstag und Sonntag inklusive Fahrerlager-Zutritt beginnen bei 49 Euro, das günstigste Wochenend-Ticket gibt’s schon für 69 Euro. Karten sind über die offizielle Website www.dtm.com erhältlich.

Weitere Beiträge

Partners & Sponsors

<