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DTM-Saisonfinale // Der DTM-Titelkampf spitzt sich zu

  • Große Vorfreude auf den DTM-Showdown 2022 vom 7. bis 9. Oktober in Hockenheim
  • Noch zehn Fahrer können Meister werden, die Top 5 sind nur um 16 Punkte getrennt
  • Auch die Rahmenrennen auf dem Hockenheimring versprechen jede Menge Spektakel

München/Hockenheim (27.09.2022). Man muss kein Prophet sein, um es zu prognostizieren: Der Hockenheimring Baden-Württemberg wird vom 7. bis 9. Oktober Schauplatz eines hochdramatischen DTM-Saisonfinales 2022 sein. Zwei turbulente Rennen zuletzt auf dem Red Bull Ring haben die Ausgangslage für den großen Titel-Showdown nochmals auf den Kopf gestellt. Bei insgesamt 58 in den beiden Finalrennen auf dem 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in Hockenheim erreichbaren Punkten haben mathematisch noch zehn Piloten Chancen auf den Gewinn der DTM-Fahrermeisterschaft 2022. Die ersten fünf Fahrer, die jeweils auch fünf verschiedene Fahrzeugmarken pilotieren, sind vor dem letzten Kräftemessen des Jahres nur um 16 Punkte getrennt.

Ein unglücklich verlaufenes Rennwochenende in der Steiermark hat den vermeintlich komfortablen Vorsprung von Sheldon van der Linde dramatisch schrumpfen lassen. Der 23-jährige Südafrikaner verpasste die Punkteränge im BMW M4 GT3 von Schubert Motorsport in beiden Wertungsläufen und blieb somit auf seinen 130 Punkten sitzen. Seine vier nächsten Verfolger hingegen rücken, nur um fünf Punkte voneinander getrennt, dem Gesamtleader nun sehr unangenehm auf die Pelle.

Mit den Positionen 4 und 6 bei seinem Heimrennen schob sich der Österreicher Lucas Auer (28) aus dem Mercedes-AMG Team WINWARD Racing wieder auf den zweiten Rang im Zwischenklassement nach vorne. Sein Rückstand auf van der Linde beträgt lediglich elf Punkte. Nur einen Zähler dahinter folgt der 35-jährige Mindener René Rast (Audi Sport Team ABT / Audi R8 LMS), der auf dem Red Bull Ring mit einer Pole Position und einem zweiten Rang ebenfalls üppig gepunktet hat.

Mann der Stunde ist zweifellos Thomas Preining: Der 24-jährige Österreicher hat im Porsche 911 GT3-R des KÜS Team Bernhard in den letzten vier Rennen nicht weniger als 65 Punkte gesammelt und von den letzten acht Wertungsläufen vier auf dem Podium beendet – davon je einen auf dem Norisring und dem Red Bull Ring auf der obersten Stufe des Treppchens. Obwohl er die Saison mit vier Nullern in Serie begonnen hatte, liegt Preining damit im Zwischenklassement nur noch zwei Punkte hinter Rast und 14 hinter Gesamtleader van der Linde.

Dem Porsche-Piloten im Nacken sitzt seinerseits Mirko Bortolotti (GRT Grasser Racing / Lamborghini Huracán GT3 EVO2). Der 32-jährige Italiener ist der einzige der fünf Top-Titelkandidaten, der in der DTM noch kein Rennen gewonnen hat. Dafür profilierte sich der Wahl-Wiener als fleißiger Punktehamsterer. Sein Konto weist nach insgesamt fünf Podestplätzen nun 114 Zähler auf, womit seine Titelchancen angesichts von 16 Zählern Rückstand auf van der Linde ebenfalls noch voll intakt sind. Hinter Bortolotti wird die Lücke etwas größer: Als Gesamtsechstem fehlen Luca Stolz (26, Kirchen) aus der letztjährigen Meistermannschaft, dem Mercedes-AMG Team HRT, bereits 28 Punkte auf den Platz an der Sonne – eine dicke Hypothek, wenngleich nicht zuletzt die dramatische Titelentscheidung im Vorjahr einmal mehr unter Beweis gestellt hat: In der DTM ist absolut alles möglich!

Reichlich Spektakel in vier attraktiven Rahmenrennserien

Wenn die Top-Rennserie mit so viel Spannung glänzt, wollen natürlich auch die Rahmenrennen nicht nachstehen und locken die zu erwartenden zahlreichen Besucher auf dem Hockenheimring mit packenden Rad-an-Rad-Kämpfen. In der Nachwuchsschmiede der DTM, der DTM Trophy, hat Tim Heinemann alle Trümpfe in der Hand. Der 24-Jährige Essener aus der Mannschaft Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring Racing nimmt im Toyota GR Supra GT4 mit 196 Punkten 50 Zähler Vorsprung auf den erst 18-jährigen Niederländer Colin Caresani (Project1 Racing / BMW M4 GT4) mit in die beiden Finalrennen auf dem Hockenheimring. Dritter ist der Brasilianer Thiago Vivacqua (Heide Motorsport / Audi R8 LMS GT4, 129 Punkte) vor dem zweitbesten Deutschen, Theo Oeverhaus (Walkenhorst Motorsport / BMW M4 GT4), der mit seinem DTM-Gaststart auf dem Nürburgring als mit 17 Jahren jüngster DTM-Pilot aller Zeiten für Furore gesorgt und damit die Stimmigkeit des Nachwuchskonzepts der DTM-Plattform unter Beweis gestellt hat.

Auch die drei weiteren Rahmenrennserien werden die Besucher auf den Tribünen begeistern. Der BMW M2 Cup ist einer jener spektakulären, vor allem mit jungen Talenten besetzten Markenpokale, für welche das DTM-Veranstaltungspaket seit jeher bekannt ist. Gleiches gilt für den Porsche Carrera Cup Benelux, dessen Rennfahrzeug, der 510 PS starke Porsche 911 GT3 Cup, alleine schon auf Grund seiner eindrucksvollen Fahrleistungen und seines durch Mark und Bein gehenden Sounds ein echter Publikumsmagnet ist. Und zu den Boliden der DTM Classic noch viel zu erzählen, hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Die Renner aus den 80er- und 90er-Jahren sind optisch wie akustisch ein Hochgenuss und lassen nicht nur Nostalgie-Fans in Erinnerungen schwelgen.

Hohe Fanfreundlichkeit und günstige Eintrittspreise

Das DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg wartet mit einem bunten Programm auf und abseits der Rennstrecke auf. Pitwalk und Pitview-Box bieten hautnahe Einblicke auf die Boliden und die Arbeit der Rennteams. Im Fanvillage gibt‘s Unterhaltung, Spiel und Spaß für die ganze Familie. Diverse Challenges animieren zum Mitmachen und Gewinnen, wie der Kommentatoren-Contest „Be Eddie“, der Reaktions-Wettbewerb und der Esports-Contest mit FANATEC-Simulatoren. Und das natürlich wie immer zu äußerst familienfreundlichen Preisen: Ein Freitags-Ticket gibt’s bereits für 10 Euro, die Tageskarten für Samstag und Sonntag kosten jeweils ab 44 Euro, und wer das ganze Wochenende auf dem Hockenheimring verbringen möchte, der ist schon ab 49 Euro dabei. Tickets gibt es online unter tickets.dtm.com sowie unter der DTM-Ticket-Hotline 01806-991166. Auch über die Hotline des Hockenheimrings unter +49 (0)6205-950 222 sind Eintrittskarten buchbar.

Titelbild Copyright: Hoch Zwei

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