Circuit-News

Showdown beim Finale in Hockenheim

19.09.2012 Kategorie: ADAC GT Masters
  • Sieben Fahrer kämpfen um ADAC GT Masters-Titel
  • Lokalmatador Dolenc steht im Porsche vor Titel in der GT-Amateurwertung
  • Zwölf Rennen an zwei Tagen sorgen für viel Action

Das ADAC Masters Weekend bleibt spannend bis zum Schluss. Nach dem vorletzten Rennwochenende der Saison auf dem Nürburgring steht nun fest, wer in Hockenheim vom 28. bis 30. September noch um den Titel fährt. Sieben Titel werden beim Finale im ADAC GT Masters, ADAC Formel Masters, ATS Formel-3-Cup und der MINI TROPHY noch vergeben. Damit ist klar: In Hockenheim bleibt es in den zwölf Rennen am Samstag und Sonntag spannend bis zur letzten Runde.

Vierkampf um Titel im ADAC GT Masters

So spannend war es im ADAC GT Masters bisher noch nie: Beim Finale kämpfen vier Marken um den Titel. Corvette, Porsche, Mercedes-Benz und BMW ALPINA und sieben Piloten haben vor den beiden Finalläufen noch Titelchancen. Daniel Keilwitz aus Villingen im Schwarzwald und der Italiener Diego Alessi kommen nach ihrem dritten Saisonsieg am Nürburgring als Tabellenführer mit ihrer Corvette von Callaway Competition nach Hockenheim. Für die Corvette sind die beiden Rennen in dem badischen Motodrom ein Heimspiel: Die Rennversion des amerikanischsten aller Sportwagen wird von Callaway Competition in Leingarten bei Heilbronn gebaut. Dicht auf den Fersen des Corvette-Duos ist Porsche-Pilot Christian Engelhart mit sieben Punkten Rückstand. Zwei Zähler hinter Engelhart liegen Sebastian Asch aus dem schwäbischen Ammerbuch, der Sohn von Tourenwagenlegende Roland Asch, und Maximilian Götz im Mercedes-Benz SLS AMG mit den markanten Flügeltüren. Auch der Titelverteidiger greift noch an: Der Franzose Dino Lunardi liegt im BMW ALPINA B6 zusammen mit Sportwagen Shootingstar Maxime Martin aus Belgien 18 Punkte zurück. Bei 50 noch in den beiden Finalrennen an die Sieger zu vergebenden Zählern hat das ALPINADuo mit der Startnummer eins nicht nur eine rechnerische, sondern eine höchst intakte Titelchance.

Offen ist auch die Amateurwertung im ADAC GT Masters. Auf der Pole Position im Titelkampf steht dort Lokalmatador Swen Dolenc im Porsche. Für Dolenc, der 24 Punkte Vorsprung auf Aston Martin-Pilot Kristian Poulsen hat, ist das ADAC Masters Weekend in Hockenheim in doppelter Hinsicht ein Heimspiel. Der Porsche-Pilot kommt aus Maulbronn bei Pforzheim und ist Mitglied im MSC Weingarten, der unter der Leitung von Jürgen Fabry das ADAC Masters Weekend in Hockenheim veranstaltet.

Eine Entscheidung steht auch in der Teamwertung des ADAC GT Masters aus, dort liegt die Callaway-Mannschaft an der Spitze. Einen Anteil daran hat auch Heinz-Harald Frentzen. Der ehemalige Formel- 1-Vizeweltmeister startet zusammen mit Lokalmatador Andreas Wirth aus Waghäusel und will mit zwei guten Ergebnissen beim Finale sein Team bei der Jagd nach dem Teamtitel unterstützen.

Titelentscheidungen in beiden Formel-Serien

Die Meister der Saison 2012 werden auch in den beiden Formelserien des ADAC Masters Weekends, dem ADAC Formel Masters und dem ATS Formel-3-Cup noch gesucht. Spannender als im ADAC Formel Masters kann ein Titelkampf kaum sein. Die beiden einzigen Titelkandidaten, der Schwede Gustav Malja und Marvin Kirchhöfer aus Leipzig, liegen vor den finalen drei Rennen nur um zwei Punkte voneinander getrennt an der Tabellenspitze.

Für einen anderen Schweden ist der Titel hingegen nur noch Formsache. Lediglich drei Punkte muss Jimmy Eriksson in Hockenheim noch einfahren, dann ist der Fahrer aus dem Team Lotus der neue Sieger im ATS Formel-3-Cup. Nur noch eine rechnerische Chance auf die Meisterschaft hat der Österreicher Lucas Auer. Der Neffe von Gerhard Berger, dem zweifachen Sieger des Großen Preises von Deutschland auf dem Hockenheimring, liegt in der Rookie-Wertung vor dem Finale an der Spitze.

Alles klar in der ADAC PROCAR, Spannung in der MINI TROPHY

Klein die Rennwagen, groß die Spannung: Auch in der MINI TROPY ist der Titel noch nicht entschieden. In Hockenheim kämpfen Jürgen Schmarl, der mit 28 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze liegt, und Thomas Tekaat um den Titel. Hinsehen lohnt sich bei den Rennen mit den coolen Lifestyle-Renner allemal: So lernten unter anderem ADAC GT Masters-Tabellenführer Keilwitz und auch Johannes Stuck ihr motorsportliches Handwerkszeug auch im MINI. Nicht um den Titel fährt in Hockenheim Cora Schumacher. Die Frau von Mercedes-Benz-DTM-Pilot Ralf Schumacher freut sich aber auf ein tolles Rennwochenende in der MINI TROPHY zum Saisonende und will sich mit einem guten Ergebnis in die Winterpause verabschieden.

Vorzeitig entschieden ist bereits die ADAC PROCAR, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. In Hockenheim heißt es nun noch einmal frei von allen Meisterschaftsambitionen, Druck und Taktiken beherzt Gas geben und die Zuschauer mit tollem Tourenwagensport
begeistern.

Offenes Fahrerlager, Faire Eintrittspreise, freier Eintritt für Kinder

Ein Blick hinter die Kulissen gibt es im fanfreundlichen Fahrerlager und beim „Pit Walk“ am Samstag- und Sonntagvormittag. Bei der „Meet the Drivers“ Autogramm- und Interviewstunde am Samstagnachmittag stehen die erfolgreichsten Fahrer der Samstagsrennen Rede und Antwort. Die Fans dürfen sich nicht nur über insgesamt zwölf Rennen an zwei Tagen, sondern auch über faire Eintrittspreise freuen. 15 Euro kostet das Tagesticket, das den Zugang zum fanfreundlichen Fahrerlager und allen geöffneten
Tribünen beinhaltet. Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre haben freien Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen. Karten sind an der Tageskasse erhältlich.

Eintrittskarten im Vorverkaufen erhalten Sie im Ticketshop des Hockenheimrings und unter der Tickethotline +49 (0)6205-950-222.

Weitere Informationen finden Sie auch unter ww.adac.de/motorsport.