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Kranzniederlegung zu Gedenken an Rennfahrerlegende Jim Clark

04.03.2016 Kategorie: Bosch Hockenheim Historic
v.l.n.r.: André Fletterer, Marco Polomski, Jochen Nerpel, Manfred Nord, Klaus Schwenninger, Sabine Tesseraux, Jürg Mallepell, Georg Seiler, Jörg Bensemann, Herbert Degenhard, Fritz Cirener, Ulrich Gleich, Fabius Cirener
v.l.n.r.: André Fletterer, Marco Polomski, Jochen Nerpel, Manfred Nord, Klaus Schwenninger, Sabine Tesseraux, Jürg Mallepell, Georg Seiler, Jörg Bensemann, Herbert Degenhard, Fritz Cirener, Ulrich Gleich, Fabius Cirener

Der schottische Formel 1-Weltmeister Jim Clark verunglückte am 7. April 1968 im ersten Formel 2-Lauf um den Martini Gold Cup auf dem Hockenheimring tödlich. Er ist und wird immer ein Idol für die Motorsportwelt bleiben. Heute würden wir seinen 80. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass legten Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, Klaus Schwenninger, Leiter Technik und Betrieb der Hockenheim-Ring GmbH, Jörg Bensemann, Präsident des BMC, Sabine Tesseraux, Ulrich Gleich, Manfred Nord, Herbert Degenhard (alle BMC), Fritz Cirener, Geschäftsführer Bosch Automotive Tradition, Fabius Cirener (Bosch Automotive Tradition), Jürg Mallepell, Organisator der Jim Clark Ausstellung und Jochen Nerpel, Marco Polomski, André Fletterer (alle Huter Group) am Jim Clark Memorial ein Blumengesteck nieder.

Nur wenige Rennfahrer werden bis heute mit einer solchen Leidenschaft verehrt wie Jim Clark. Der Sohn eines schottischen Farmers aus dem kleinen Ort Kilmany startete seine Karriere in den 1950er Jahren, eine gefährliche Ära des Rennsports. Jimmy, wie seine Freunde ihn nannten, wurde am 4. März 1936 geboren. Heute wäre er 80 Jahre alt geworden. Jim Clark absolvierte 72 Formel 1-Rennen, wurde zwei Mal Formel 1-Weltmeister (1963 und 1965), gewann 25 Grand-Prix-Rennen und stand 32 Mal auf dem Siegerpodest. All seine Formel 1-Läufe bestritt er im englischen Lotus Team. Unter anderem siegte er 1965 als erster Rennfahrer aus Europa beim 500 Meilen Rennen in Indianapolis. Auch den ersten Grand Prix der Formel 1-Saison 1968 gewann der junge Brite. Dann kam der verhängnisvolle Sonntag (7. April 1968) in Hockenheim. Beim ersten Formel 2-Lauf um den Martini Gold Cup auf dem Hockenheimring verunglückte der Ausnahmerennfahrer im Alter von 32 Jahren tödlich. In der vierten Runde der Aufholjagd raste Jim Clark in seinem rot-weiß-goldenen Lotus an achter Stelle liegend durch das Motodrom, danach tauchte er nicht wieder auf. In einem ungefährlichem Abschnitt in Richtung Ostkurve des Hockenheimrings, wo die Formel 2 Fahrzeuge mit etwa 250 km/h entlang fuhren, kam der Lotus von der Strecke ab und schoss in die Bäume. Niemand sah den Unfall. Als die ersten Sportwarte und Sanitäter zu den Trümmern kamen, war der Formel 1 Weltmeister Jim Clark bereits tot.

Zu Ehren von Jim Clark findet seitdem alljährlich die Oldtimerveranstaltung „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ traditionell zum Saisonauftakt am Hockenheimring statt. Das diesjährige Event wird vom 15. – 17. April 2016 veranstaltet.

Bericht: Franz Hoffmann
Foto: Franz Hoffmann