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König-Rennmaschinen bei den Hockenheim Classics

15.08.2013 Kategorie: Hockenheim Classics
König-Rennmaschinen bei den Hockenheim Classics
König-Rennmaschinen bei den Hockenheim Classics

Am 13. Mai 1973 standen sieben Rennmotorräder mit dem Vierzylinder-Zweitakt-Boxer des Berliner Bootsmotorenherstellers Dieter König am Start des 500 ccm-WM-Laufs auf dem Hockenheimring. Zehn Motorräder hatten der Neuseeländer Kim Newcombe und seine Helfer bei der Firma König auf die Räder gestellt und an Fahrer wie Kurt Florin, Julius Ilmberger, Paul Eickelberg, Ernst und Reinhard Hiller, Udo Kochanski, Ted Jansen, Hans Kynast und Horst Lahfeld verkauft.

Newcombe war als Werksfahrer im Einsatz und rückte nach einigen Podiumsplätzen im Vorjahr nun Phil Read auf der MV Agusta näher, vor allem mit seinem Sieg in Opatija und Platz Zwei in Assen. Vor dem Saisonfinale kam er bei einem 750 ccm-Rennen in Silverstone auf der König 680 zu Sturz und verstarb am 14. August.

Kim Newcombe wurde posthum Vizeweltmeister 1973. Vierzig Jahre später gehen bei den Hockenheim Classics 2013 am 14./15. September Kurt Florin, Reinhard Hiller und Horst Lahfeld wieder auf König an den Start. Beim Präsentationslauf des Motor-Sport-Museum wollen sie an ihren guten Freund Kim Newcombe erinnern. Ernst und Reinhard Hiller und schrieben am 13. Mai 1973 noch in anderer Hinsicht Geschichte, Vater (3.) und Sohn (6.) holten gemeinsam WM-Punkte.

Einige weitere König-Rennmaschinen mit Rennhistorie oder neu aufgebaute Exemplare werden auf der Strecke und in der Ausstellung in den Boxen zu besichtigen sein. Dazu Rennmotorräder mit Namen Tse Tse, Fisoko, FKS, Rupp, Seel, Bender, Zündapp, Reimo, Diko und Fath.