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Jim Clark Sonderausstellung Lotus 40

17.01.2014 Kategorie: Bosch Hockenheim Historic

Die Jim Clark Sonderausstellung präsentiert sich auch 2014 im Glaspavillion in der Paddock Area. Neben den einzigartigen „Flash-Back Geschichten“ Memorials und Anekdoten rund um die Karriere von Jim Clark, steht dieses Jahr ein echtes „Lotus-Geschoss“ auf der Ausstellung. Ein Lotus 40 mit einem 5.7Liter Ford V8 Motor und rund 450PS. So ein  Lotus 40 „Big Banger“ ist ein echter Hingucker.

Sein Debut gab dieser Lotus 40 mit der Chassis-Nummer 1 anfangs August 1965 beim grossen Sportwagenrennen in Zeltweg mit Mike Spence am Steuer. Drei Wochen später stand Jim Clark mit einer „verbesserten“ Version in Brands Hatch  am Start, doch die Verbesserungen  waren nicht wirklich im Resultat ersichtlich. Den letzten Internationalen Auftritt erlebte der Lotus 40/1 in Riverside unter Richie Ginther. Erfolg sieht anders aus, auch Ginther erreichte das Ziel nicht. Drei Starts, drei Piloten, drei Ausfälle und das für einen Wagen, der im Stand extrem schnell aussieht.

Insgesamt wurden nur drei Lotus 40 gebaut, zwei setzte Lotus ein, der dritte wurde von A.J. Foyt an den Start gebracht. Nach Riverside wurden die zwei Lotus  Werkswagen von Lotus Components Ltd. offiziell für £ 3750.00  pro Stück verkauft und der Lotus 40/1 verschwand in der Versenkung. Im Jahre 1984, also fast 30 Jahre später, entdeckte ihn Peter Denty eher zufällig und er begann mit der Restauration. Diese Arbeit dauerte gut acht Jahre. 1992 stand der Lotus 40/1 beim Oldtimer GP auf dem Nürburgring am Start. Rick Hall gewann zwar seine Kategorie, doch Peter Denty entschloss sich, den Wagen wieder zu verkaufen. Seit 1997 ist er im Besitz von Franz Stahlmann, der uns den Wagen freundlicherweise für die Ausstellung zur Verfügung stellt.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.hockenheim-historic.de.