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Formel 1-Weltmeister Jim Clark unvergessen, Gedenken am 47. Todestag

08.04.2015 Kategorie: Hockenheimring

Jim Clark verunglückte am 7. April 1968 bei einem Formel 2-Rennen in Hockenheim, genau zwei Kilometer vor der Ostkurve tödlich. Er ist und wird immer ein Idol für die Motorsportwelt bleiben. Für den Badischen Motorsport Club (BMC) Hockenheim und die Hockenheim-Ring GmbH ist es Tradition, am Todestag des zweifachen Formel 1-Weltmeisters Jim Clark (1963 und 1965) eine Gedenkminute abzuhalten und eine Blumenschale am Gedenkstein niederzulegen. Jim Clark, einer der besten Rennfahrer der 60er-Jahre verunglückte genau vor 47 Jahren am 7. April 1968, sein Formel 2-Lotus zerschellte an einem Baum und er erlitt dabei tödliche Verletzungen. Sein Fahrzeug kam aus ungeklärten Gründen von der Stecke ab. Formel 2-Legende Kurt Ahrens startete ebenfalls in der Saison 1966 bis 1969 in einem Brabham in der Formel 1. Der Braunschweiger war ebenfalls beim Formel 2-Rennen 1968 in Hockenheim am Start und begleitete den Schotten Jim Clark damals am Samstagabend noch im "Aktuellen Sportstudio" zu einer Live-Sendung beim ZDF in Mainz. Am Rennsonntag, dem 7. April 1968 starteten beide das Formel 2-Rennen bei Regen in Hockenheim. Jim Clark kam aus der fünften Runde nicht mehr zurück. Die traurige Nachricht kam über den Lautsprecher, dass Jimmy, wie er in Fachkreisen genannt wurde, an der Unfallstelle verstorben sei. Man gedachte aber nicht nur Jim Clark, der in Hockenheim verunglückte, sondern stellvertretend allen Rennfahrern, die am Hockenheimring ihr Leben ließen. Ebenso an Dr. Albert Fleming aus Schottland der am 11. April 2014 im Rahmen der "Bosch Hockenheim Historic" beim Freitagstraining tödlich verunglückte.
Am kommenden Wochenende findet die "Bosch Hockenheim Historic - Das Jim Clark Revival" statt.      

 

Text und Foto: Franz Hoffmann