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BMC – Sportwarte-Schulung in Theorie und Praxis 2017

19.01.2017 Kategorie: Hockenheimring

Die Sportwarte des Badischen Motorsport Clubs (BMC) Hockenheim gehen gut vorbereitet in die neue Motorsport Saison 2017. Die Schulung war in diesem Jahr erstmals für zwei Tage angesetzt. Trotz Schneefall und sehr kalten Temperaturen kamen an beiden Tagen jeweils 80 Sportwarte ins Baden-Württemberg Center am Hockenheimring. Für viele war es eine Wiederholung, doch für die Neuen war es die Grundausbildung, ohne welche heute kein Sportwart mehr an der Rennstrecke seinen Dienst verrichten kann und darf. In der Gruppe eins schulte BMC Präsident Jörg Bensemann den Sinn und Zweck der Streckensicherung. Sicherheit für alle an einer Motorsportveranstaltung Beteiligten hat größtmögliche Priorität. Dazu gehört auch der Grundsatz der Streckensicherung: Erst Sichern, dann Melden, dann Helfen. Grundsätzlich gilt: Die Sicherheit der eigenen Person steht an erster Stelle. Der Streckenposten ist der vor der Veranstaltung im Streckenabnahme-Protokoll/in der Rennstreckenlizenz festgelegte Standort, auf dem folgende Sportwarte der Streckensicherung eingesetzt werden, wie der Streckenposten-Leiter, Streckenbeobachter, Telefonist, Streckenwart, Sanitäter und der Brandbekämpfer. In der Gruppe zwei gab es die Unterweisung der verschiedenen Flaggen und Beispielvideos von Rennstrecken, fachkundig von Heike Schüssler erklärt. Die dritte Gruppe war in der Boxengasse am Werk. Hier erklärte Marcus Vogelgsang die Arbeit der DMSB-Staffel und was sich so alles in einem Einsatzfahrzeug des DMSB befindet. In der Race Control gab es die Unterweisung von Willi Eustachi und Thomas Kaltenbrunner, wie korrekte Funkmeldungen während einer Veranstaltung aussehen müssen.

Nach der Mittagspause kam der praktische Teil auf der Rennstrecke, mit Flaggen und was bei einem Unfall zu beachten ist, ebenso das Üben des richtigen Funkspruchs. Thomas Kaltenbrunner beobachtete diesen Schulungsteil in der ersten Kurve, auch Ravenol Kurve genannt und korrigierte Fehler.

Im Baden-Württemberg Center wurde mit der nächsten Gruppe die erste Hilfe mit der Helmabnahme und Betreuung von verunglückten Fahrern durch Uwe Hamm vom Deutsche Roten Kreuz (DRK) geübt. Marcel Fitterer und Heiko Ruder zeigten in der Boxenanlage die Bergung von Fahrern aus Formel- und Tourenfahrzeugen und das korrekte Bergen verunfallter Motorräder. Dabei ist es natürlich ganz wichtig, schnellst möglichst ein verunglücktes Motorrad aus dem Kiesbett und von der Strecke zu entfernen. Auf der Betonplatte, hinter dem Sachs-Haus wurde Brandbekämpfung, und wann welcher Feuerlöscher zum Einsatz kommt, geübt. Hierbei zeigten Rainer Kietz, Stefanie Hamm und Jonas Scheer wie man ein brennendes Fahrzeug richtig löscht. Diese Übungen gingen reihum, sodass jede Gruppe und jeder Sportwart einmal zugange war. Für jede Gruppe waren für die Übungen etwa 30 Minuten vorgesehen. Eine Schulung, die bei allen Sportwarten sehr gut ankam, und zum Schluss gab es für alle Teilnehmer die Ausbildungsnachweise.                    
 
Text und Fotos: Franz Hoffmann