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ADAC GT Masters: Titeljagd beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring

08.09.2016 Kategorie: ADAC GT Masters
  • ADAC GT Masters vom 30. September bis 2. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg
  • ADAC GT Masters: Jubiläumssaison der „Liga der Supersportwagen“
  • ADAC Formel 4: Schumacher auf Meisterkurs
  • ADAC TCR Germany: Premierensaison mit spannendem Titelfight

Der Hockenheimring Baden-Württemberg bietet dem Motorsportfan vom 30. September bis 2. Oktober ein Event der Extraklasse: Das ADAC GT Masters, die Highspeedschule ADAC Formel 4 und die neue Tourenwagenserie ADAC TCR Germany küren ihre Champions beim „Großen Preis von Weingarten“; insgesamt neun Titelentscheidungen stehen hier noch aus. Ein letztes Mal in dieser Jubiläumssaison des ADAC GT Masters können sich die Fans auf packende Rennaction und tollen Motorsport freuen. Tages- und Wochenendtickets sind ab 20 bzw. 30 Euro im Vorverkauf erhältlich. Auch die Formel Renault 2.0 NEC, der Renault Clio Cup Central Europe und die STT werden den Fans beim Saisonfinale richtig einheizen.

ADAC GT Masters: Jubiläumssaison der „Liga der Supersportwagen“
Gleich sechs neue Supersportwagen bzw. neue Modellgenerationen starteten 2016 in ihre erste volle Saison im ADAC GT Masters. Nach 12 ereignisreichen Saisonrennen mit sieben unterschiedlichen Fahrer-Duos auf dem obersten Treppchen verspricht das bevorstehende Finale auf der 4,574 Kilometer langen GP-Strecke Spannung bis zur letzten Minute.

An der Tabellenspitze der „Liga der Supersportwagen“ geht es auch in der zehnten Saison heiß her: Die Kontrahenten Connor De Phillippi/Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, beide 146 Punkte) und Daniel Keilwitz/Jules Gounon (Callaway Competition, beide 144 Punkte) trennen vor dem Saisonfinale nur zwei Punkte. Mit einem Rückstand von 30 Zählern auf Rang eins meldet sich allerdings auch David Jahn (KÜS TEAM75 Bernhard, 116 Punkte) aus Speyer mit Titelambitionen zu Wort. Weniger komfortabel ist die Ausgangslage in diesem Jahr für das Duo Luca Ludwig/Sebastian Asch (AMG-Team Zakspeed, beide 104 Punkte). Die Mercedes AMG-Piloten hatten 2015 für Nervenkitzel gesorgt, als sie die Meisterschaft erst im letzten Saisonrennen für sich entschieden. 2016 trennen die beiden 42 Punkte von den Tabellenführern. Das Duo Robert Renauer/Martin Ragginger (Precote Herberth Motorsport, beide 98 Punkte) darf vom Titelgewinn zumindest träumen. Mit einem Rückstand von 48 Zählern auf die Spitze und noch maximal 50 zu holenden Punkten fighten die Porsche-Piloten in jedem Fall um
Platz drei in der Meisterschaft. Theoretische Chancen auf den dritten Gesamtrang haben auch Christian Engelhardt/Rolf Ineichen (GRT Grasser Racing Team, beide 77 Punkte) im Lamborghini Huracán GT3. Noch ist also alles offen – die Zuschauer am Hockenheimring Baden-Württemberg können sich auf zwei äußerst packende ADAC GT Masters-Finalrennen freuen.

ADAC Formel 4: Schumacher auf Meisterkurs
In ihrer zweiten Saison bot die Highspeedschule ADAC Formel 4 erneut fesselnde wie unterhaltsame Rennen. Auf dem Siegerpodest standen an sieben Wochenenden mit jeweils drei Rennen vierzehn unterschiedliche Piloten. Mit vier Siegen und insgesamt elf Podestplätzen kann Mick Schumacher (Prema Powerteam), der 17-jährige Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, 285 Punkte auf seinem Konto verbuchen. Sein schärfster Kontrahent Joey Mawson (Van Amersfoort Racing, 324 Punkte) steht mit acht Siegen und weiteren sechs Podiumsplatzierungen an der Tabellenspitze; in der vergangenen Saison musste sich der Australier noch mit dem dritten Gesamtrang begnügen. Mawsons Vorsprung auf Schumacher beträgt vor dem alles entscheidenden Saisonfinale 39 Zähler. Bei den drei verbleibenden Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg – Lauf drei am Sonntag wird dabei nach der Reversed-Grid-Regelung bestritten – sind noch 75 Punkte zu vergeben. Die Vorzeichen für den Australier stehen gut: 2015 holte er im dritten Durchgang vom „Großen Preis von Weingarten“ mit einem Sieg maximale Punkte; in den beiden Samstagsrennen errang er Platz 10 und drei. Für Schumacher verlief das Finale 2015 im Badischen weniger erfolgreich: Ein 0-10-6-Resultat und 92 Punkte bescherten ihm in der Debütsaison Gesamtrang 10 und Platz drei im Rookie Cup.

Die Entscheidung zum besten Rookie ist ebenfalls noch nicht gefallen: Chancen auf die begehrte Trophäe haben rein rechnerisch noch fünf Nachwuchstalente. Auf Rang eins steht der Däne Nicklas Nielsen (Neuhauser Racing, 282 Punkte), gefolgt von dem US-Amerikaner Juan Manuel Correa (Prema Powerteam, 261,5 Punkte), Juri Vips (Prema Powerteam, 243 Punkte) aus Estland, dem Brasilianer Felipe Drugovich (Neuhauser Racing, 239 Punkte) und Lirim Zendeli (ADAC Berlin-Brandenburg e. V., 208 Punkte) aus Bochum auf Rang fünf.

ADAC TCR Germany: Premierensaison mit spannendem Titelfight
Tabellenführer Josh Files (Target Competition, 192 Punkte) und sein Verfolger Harald Proczyk (HP Racing, 150,5 Punkte) machen es noch einmal spannend. Beide Piloten lauern darauf, die Premierensaison der ADAC TCR Germany mit dem Titel zu beenden. Den „Matchball“ hatte der 25-jährige Brite mit seinem Honda Civic TCR in Zandvoort vergeben, nun muss er beim Saisonfinale alles auf eine Karte setzen. Mit einem Rückstand von 75,5 Punkten auf die Tabellenspitze liegt der Finne Buri Antti (LMS Racing, 116,5 Punkte) auf Rang drei, dicht gefolgt von Steve Kirsch (Team Honda ADAC Sachsen, 116 Punkte) im Honda Civic TCR. Auch Mike Halder (Liqui Moly Team Engstler, 109 Punkte) und Benjamin Leuchter (Racing One, 101 Punkte), beide in einem Volkswagen Golf TCR unterwegs, haben noch Chancen auf den zweiten Gesamtrang.

Tom Lautenschläger (Liqui Moly Team Engstler, 224 Punkte) konnte sich bereits in die Geschichtsbücher eintragen: Der 17-jährige Volkswagen-Pilot kürte sich beim vorletzten Rennwochenende in Zandvoort zum Juniorchampion der neu gegründeten Tourenwagenserie. Mit einem haushohen Vorsprung von 60,5 Zählern auf den auf Rang zwei liegenden Dominik Fugel (Team Honda ADAC, 163,5 Punkte) und zwei noch auszutragenden Rennen konnte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport an der niederländischen Nordseeküste vorzeitig triumphieren.

Weitere Informationen zum Wochenende finden Sie unter: www.adac-gt-masters.de

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