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ADAC GT Masters: Drei Fragen an Marvin Dienst

26.09.2016 Kategorie: ADAC GT Masters

Marvin Dienst ist der erste Champion in der Geschichte der ADAC Formel 4. Der 19-Jährige aus Lampertheim kürte sich in der Premierensaison im vergangenen Jahr mit acht Siegen und 14 Podestplätzen vor heimischer Kulisse zum Champion. Mit zahlreichen Erfolgen im Gepäck zählte Dienst bereits bei Saisonstart zu den Titelfavoriten. Seit dieser Saison pilotiert er einen Porsche 911 von bigFM Racing Team Schütz Motorsport im ADAC GT Masters und steht vor dem Saisonfinale auf seiner Heimstrecke auf Tabellenplatz 24.

Frage 1: Was war die größte Herausforderung bei deinem Wechsel vom Formel- in den Sportwagen?
Ich wusste natürlich, dass es kein leichter Schritt ist, ich bin diese Fahrzeuge aber selbstverständlich schon gefahren und wusste, worauf ich mich einlasse. Ich habe meine Ziele nicht so hochgesteckt, damit ich einen Schritt nach dem anderen machen kann und mich Stück für Stück verbessern kann. So ist mir der Wechsel gar nicht so schwergefallen. Ich glaube, die härteste Nuss war es, dem Druck standzuhalten, immer besser zu werden und an die Spitze zu kommen – und das in kurzer Zeit und ohne allzu viel Fahrzeit im Auto.

Frage 2: Wie sehen deine Erwartungen an das bevorstehende Saisonfinale auf dem Hockenheimring aus?
Die Basis passt und ich habe auf keiner Rennstrecke so viele Runden gemacht wie in Hockenheim dieses Jahr. Wir warten mal ab, beim Finale kann alles passieren. Aber generell denke ich, dass eine Top-Platzierung möglich wäre. Am meisten freue ich mich natürlich auf die Kulisse und das heimische Publikum. Gefühlt wird die Hälfte davon Bekannte, Freunde und Sponsoren von mir sein. Das Finale auf dem Hockenheimring ist jedes Jahr wieder ein Highlight.

Frage 3: Wer ist dein diesjähriger F4-Titelfavorit und warum?
Joey Mawson und Mick Schumacher sind ganz klar die Favoriten. Und das nicht allein, weil sie sich gerade Platz eins und zwei in der Meisterschaft teilen. Schon vor Oschersleben habe ich gesagt, dass die beiden heiße Kandidaten auf den Titel sind. Ich verstehe mich übrigens mit beiden auch privat sehr gut. Letztes Jahr habe ich mit Joey bis zum Finale in Hockenheim um den Titel gekämpft. Ich weiß also, dass er gut ist und ich drücke ihm beide Daumen, dass er das Ganze in Hockenheim schon früh in trockene Tücher bringen kann.

Weitere Informationen zum ADAC GT Masters und seinen Partnerrennserien finden Sie unter: www.adac-gt-masters.de